Sport

E-Skateboards: Trend des Sommers 2014

Kennen Sie das? Sie gehen gemütlich spazieren und plötzlich ist da hinter Ihnen dieses Geräusch!? Ein Summen, ein Brummen und es kommt immer näher. Sie drehen sich um und kommen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus: Da steht doch einer dieser coolen Skater und bewegt sich auf seinem heißen Brett in schneller Geschwindigkeit auf Sie zu – wie von Geisterhand gesteuert. Er scheint förmlich über den Boden zu schweben. Träumen Sie? Nein, des Rätsels Lösung ist ganz einfach: Was sie sehen ist ein so genanntes E-Skateboard. Die Skateboards mit Elektromotor versprechen der Hype des Sommers 2014 zu werden. Schon im letzten Jahr konnte man einige dieser hippen Decks beobachten. Zahlreiche Youtube-Videos künden ebenfalls von einer bevorstehenden Trendwelle.

Markenanbieter, wie etwa der Versender Pearl (Speeron) raten, die Sicherheitsvorschriften und -empfehlungen einzuhalten. E-Skaten sei kein Kinderspiel und solle nur mit Schutzkleidung durchgeführt werden. Schutzbrille, Helm, Knie- und Ellbogenschoner minimieren das Verletzungsrisiko erheblich. Außerdem ist die Nutzung nur auf abgeschlossenem Gelände erlaubt, etwa auf Privatgrundstücken oder im Skatepark. Aktuell sind vier verschiedenen Versionen des E-Skateboards bei Speeron verfügbar, je nach Modell mit oder ohne Luftbereifung. Die Leistungsbandbreite reicht vom Einsteigermodell mit 150 W, 10Ah, 15 km/h Spitze bis zum Turbobrett mit 800 W, 42Ah und einer hohen Spitzengeschwindigkeit von 35 km/h. Die Preisspanne startet bei 249,90 Euro und geht hoch bis 599,90 Euro. Im Shop ist außerdem zahlreiches Zubehör wie Ersatzräder, Keilriemen und Austauschmotoren erhältlich.

Aber wie werden die trendigen Longboards eigentlich gesteuert? Es scheint, als hätten die Fahrer lediglich eine Plastikpistole in der Hand. In Wahrheit handelt es sich dabei aber um eine Bluetooth-Fernbedienung, mit der sich die Geschwindigkeit des Bretts störungsfrei regeln lässt.